Internetlexikon
|
|
|
|
|
|
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
A
Anhang (im Englischen "Attachment")
Eine Datei, die mit einer
E-Mail
verschickt wird. Es lassen sich prinzipiell alle Arten von
Dateien als Anhang verschicken. So zum Beispiel Bilder,
Texte, Musik- oder Programmdateien. Dateianhänge werden im
Englischen Attachment genannt. Vorsicht - Dateianhänge
können Viren enthalten! (siehe Viren)
Animation
Die Illusion eines bewegten Bildes, die durch die Ausgabe
einer Aufeinanderfolge statischer Einzelbilder hervorgerufen
wird. Vergleichbar mit dem Herstellen von Trickfilmen.
Audio-Datei
Eine Datei, deren Inhalt mit einer Soundkarte hörbar
ausgegeben wird, z. B.
Geräusche, Musik, Stimmen.
B
Barrierefrei
Für alle begehbar, nutzbar, erreichbar. Wird sowohl im
Bereich Bau und Verkehr als auch im Internet verwendet.
bcc
Steht für "Blind Carbon Copy" (englisch für "Blindkopie").
Sie können in diesem Feld die
E-Mail-Adressen
von Personen angeben, die verdeckt, also für andere nicht
sichtbar, eine Kopie erhalten sollen. Das ist zu empfehlen,
wenn Sie Verteilermails versenden: So bleibt die
Vertraulichkeit der
E-Mail-Adressen
gewahrt.
Betreff
In einer
E-Mail
sollte der Betreff in wenigen Worten den Inhalt beschreiben.
Dann kann der Empfänger die
E-Mail
besser zuordnen und sortieren.
Betriebssystem
Die Software, die Belegung und Verwendung der Hardware
steuert. Das Betriebssystem ist das Fundament, auf dem die
Anwendungen aufgebaut sind.
Bildlaufleiste (auch Scrollbalken, -bar oder
-leiste)
Das sind die Balken, die rechts und unten am Bildschirm
erscheinen, wenn der Text länger oder breiter als der
Bildschirm ist und nicht vollständig angezeigt werden kann.
Sie können entweder auf die Pfeile klicken oder aber das
Rechteck in der Mitte der Bildlaufleiste anklicken,
festhalten und in die gewünschte Richtung schieben. Dann
können Sie den Rest des Textes lesen.
BITV
Die technischen Standards für eine barrierefreie
Internetgestaltung legt die "Barrierefreie
Informationstechnik-Verordnung" fest. Die Verordnung ist am
17. Juli 2002 in Kraft getreten.
Bookmark
ist englisch und heißt Lesezeichen. Mit einem Lesezeichen
tragen Sie die Adresse einer Website in eine Liste ein. Wenn
Sie die Website später wieder aufrufen, können Sie einfach
dieses Lesezeichen anklicken und sie wird wieder geöffnet.
Im Internet-Explorer heißen die Lesezeichen Favoriten.
Braille-Drucker
Ein spezieller Drucker, der Brailleschrift auf Papier oder
Folie ausdrucken kann.
Braille-Zeile
ist ein Computer-Ausgabegerät: Ein einzeiliges Display, auf
dem die Punkte der Blindenschrift ertastbar sind.
Brailleschrift
Nach ihrem französischen Erfinder Louis Braille benannte
Blinden- oder Punktschrift, die mit den Fingerkuppen gelesen
wird.
Browser
Im Englischen heißt "to browse" durchblättern oder
schmökern. Browser wird das Programm genannt, dass Sie zum
Ansehen von Webseiten benötigen. Es kann
HTML-Dokumente
anzeigen und Links verfolgen. Die am häufigsten verwendeten
Browser sind Firefox, Internet Explorer, Netscape Navigator
und Opera.
Button
ist englisch und heißt Knopf. Als Button werden grafische
Elemente in einem Programm bezeichnet, die eine zugeordnete
Funktion auslösen. Im Internet werden sie zum Beispiel
verwendet, um eine Suche auszulösen oder Daten abzuschicken.
C
cc
Steht für "Carbon Copy" (englisch für "Kohlepapier"). Sie
können in der Kopfzeile einer
E-Mail
die
E-Mail-Adressen von den Personen angeben, die eine
Kopie erhalten sollen.
Chat
Ist englisch und heißt Gespräch oder auch Geplauder. Ein
Chat ist also eine Unterhaltung. Das Besondere ist, dass sie
über das Internet gehalten wird. Die Teilnehmer des
Gesprächs unterhalten sich mit Hilfe von Tastatur und
Bildschirm. Tippt ein Gesprächsteilnehmer eine Bemerkung
ein, so kann sie kurz darauf von allen anderen gesehen
werden. Und auch die Antwort erscheint wieder auf allen
Bildschirmen der Gesprächsteilnehmer, den Teilnehmern des
Chats.
Chatten
Die Unterhaltung über Tastatur und Bildschirm mit anderen,
die über ein Computernetzwerk wie das Internet miteinander
verbunden sind, nennt man chatten.
Cookies
Markierungen, die auf Ihrer Festplatte hinterlegt werden,
wenn sie Internetseiten besucht haben.
CSS
Steht für "Cascading Style Sheets", einer Erweiterung von
HTML.
Angaben z. B. über
Farben oder Zeilenabstand werden in Dokumentvorlagen (Style
Sheets) aufgeführt und mit dem
HTML-Dokument
verknüpft. Vom
W3C zur Trennung von Layout und Inhalt empfohlen.
Cursor
Er zeigt am Bildschirm an, welche Eingabe die Maus gerade
entgegengenommen hat.
D
Domain
Das ist ein eindeutig definierter, adressierbarer Bereich
des Internets. Er ist Teil jeder Adresse. So gehört er zum
Beispiel zu
E-Mail-
oder Internet-Adressen. Bei Web-Seiten beginnt die
Bezeichnung der Domain nach dem "www.". Sie heißt zum
Beispiel für diese Webseite "land-ohne-barrieren". Hinter
dem Punkt kommt die Top-Level-Domain. Jedes Land hat zum
Beispiel eine eigene. So steht .de für Deutschland, .it für
Italien und .uk für Großbritannien.
E
E-Mail
ist englisch und heißt elektronische Post.
E-Mails
sind Nachrichten, die über ein Netzwerk von Computer zu
Computer verschickt werden, zum Beispiel mit Hilfe des
Internets.
E-Mail-Adresse
Ein Name, der aus zwei Teilen besteht, die durch das Zeichen
@, auch "Klammeraffe" genannt, miteinander verbunden werden.
Der vordere Teil steht für das Postfach, der hintere für den
Domain-Namen. Beispiel: info@land-ohne-barrieren.de
E-Mail-Programm
Sie benötigen ein
E-Mail-Programm,
um
E-Mails auf ihrem Computer schreiben und
verschicken sowie angekommene
E-Mails
vom Server (hier: Computer, der
E-Mails
verwaltet) herunterladen zu können. Außerdem können Sie Ihre
E-Mails
mit diesem Programm verwalten. Häufig eingesetzte Programme
sind Outlook Express und Netscape Messenger. Beide sind
kostenlos.
Enter
OK, abschicken. Mit der Enter-Taste oder auch Return-Taste
werden Befehle und Eingaben, die Sie zuvor gemacht haben,
abgeschickt. Sie befindet sich rechts am Tastaturhauptfeld.
In Windows lösen Sie mit ihr Aktionen aus, so zum Beispiel
den Start eines Programmes. Im Text beenden Sie mit der
Enter-Taste einen Absatz.
F
Firefox
ist ein Browser, mit dem Sie im Internet surfen können. Der
Vorteil des Firefox ist, dass Sie auf jeder Webseite die
Schrift vergrößern können. Unabhängig davon, ob der
Betreiber der Seite dies vorgesehen hat oder nicht.
Firewall
Die Firewall ist ein Sicherheitskonzept für Computersysteme.
Es wird benötigt, um in Rechnernetzen unerwünschten
Datenverkehr abzuwehren.
Frame
Bezeichnung einer bestimmten Gestaltungsart von
Internetseiten, bei der sie in verschiedene, voneinander
unabhängige Bereiche eingeteilt sind.
FTP
ist ein Netzwerkprotokoll zur Dateiübertragung. Die
Abkürzung
FTP steht für File Transfer Protocol (englisch für
"Dateiübertragungsverfahren").
FTP wird benötigt, um zum Beispiel Dateien in
TCP/IP-Netzwerken zwischen zwei Servern zu
übertragen.
H
Handicap
ist englisch und steht für "Behinderung", "Benachteiligung".
Hardware
Im Computerbereich wird alles Hardware genannt, was Sie
anfassen können: Rechner, Bildschirm, Maus, Tastatur,
Lautsprecher, Festplatte, Soundkarte etc..
Homepage
ist die Startseite eines Internetangebots.
HTML
Steht für "Hyper Text Markup Language". Eine Sprache zur
Erstellung von Webseiten. Wenn die Seite barrierefrei sein
soll, ist es wichtig, dass der
HTML-Programmiercode
korrekt erstellt wurde.
http://
Dies ist die Abkürzung für "Hyper Text Transfer Protocol".
Es ist eine technische Angabe in der Adresse einer Webseite,
die benötigt wird, um diese aufrufen zu können. Wenn Sie
eine Internetseite aufrufen wollen, müssen Sie nicht
unbedingt mit http:// beginnen. Es wird von den meisten
Browsern automatisch ergänzt.
Hyperlink
Die Verbindung von einem Element in einem elektronischen
Dokument (z. B. ein
Wort, Bild oder Symbol) auf ein beliebiges Verweisziel wie
eine andere Website oder ein anderes Dokument.
I
Icons
Das sind kleine, graphische Symbole auf Internetseiten.
Internet
Es ist das weltweit größte Computernetz. Klare und einfache
technische Standards wie einheitliche Vergabe von
Internet-Adressen ermöglichen, jede Art von Computern an
dieses Netz anzuschließen. Die wichtigsten Anwendungen im
Internet sind die Dienste
E-Mail
und World Wide Web (Internetseiten).
Internet Explorer
Anwendungsprogramm (Browser) für das Internet von der Firma
Microsoft.
Internet Provider
Das ist eine Firma, die den Zugang zum Internet als
Dienstleistung anbietet. In dem Angebot eines Providers kann
auch noch Speicherplatz auf einem Web-Server für eine
Homepage und eine eigene
E-Mail-Adresse
enthalten sein. Angebote gibt es mittlerweile in jeder
Preisklasse.
Intranet
Es ist ein in sich geschlossenes, internes Netzwerk, zu dem
zum Beispiel nur Unternehmensangehörige einen Zugang haben.
ISDN-Karte
Sie benötigen für Ihren Computer eine
ISDN-Karte, wenn Sie einen
ISDN-Telefonanschluss haben und ins Internet
möchten. Die
ISDN-Karte stellt die Verbindung zwischen Computer
und Telefonleitung her.
J
Java
Eine Programmiersprache für Internetseiten, mit der
spezielle oder ergänzende Aufgaben ausgeführt werden können.
Jaws
Spezielle Software (Screenreader) der Firma "Freedom
Scientific" für Blinde und Sehbehinderte zum Surfen und
Lesen im Internet.
K
Klammeraffe "@"
Das Zeichen, mit dem in der
E-Mail-Adresse
der Name des Postfachs und der Name des
E-Mail-Servers
miteinander verbunden werden: @ (Englisch ausgesprochen als
"ät"). Die Tastenkombination, mit der Sie das @ tippen, ist:
1. Strg., 2. Alt und 3. Q. (Tipp: Sie müssen nicht alle
Tasten gleichzeitig drücken, sondern können mit der 1. Taste
beginnen und die anderen Schritt für Schritt dazu nehmen.
Wichtig ist, dass Sie am Ende alle Tasten gleichzeitig
gedrückt haben.)
Kopfzeilen
In
E-Mails stehen die Kopfzeilen über dem
eigentlichen Inhalt der
E-Mail.
Sie enthalten wichtige Angaben, die eine Verwaltung der
E-Mails
ermöglichen wie Absender, Empfänger und Betreff.
L
Lesezeichen
Mit einem Lesezeichen tragen Sie die Adresse einer Website
in eine Liste ein. Wenn Sie die Website später wieder
aufrufen, können Sie einfach dieses Lesezeichen anklicken
und sie wird wieder geöffnet. Im Internet-Explorer heißen
die Lesezeichen Favoriten.
Link
Im Englischen steht das Verb "to link" für verknüpfen. Ein
Link verbindet zwei Webseiten: Wenn Sie darauf klicken,
gelangen Sie zu einer anderen Seite. Links werden in der
Regel farbig und unterstrichen dargestellt. Die Farbe kann
sich verändern, wenn Sie einen Link benutzt haben.
Linklisten
sind Sammlungen von Internet-Adressen, über die Sie direkt
Webseiten ansteuern und öffnen. Auf unserer Website finden
sie zum Beispiel unter dem Punkt "Links" eine Linkliste. Sie
können auch eigene Linklisten anlegen (siehe auch
"Lesezeichen" oder "Bookmark").
M
Mailingliste
Sie bietet einer Gruppe von Menschen die Möglichkeit,
Nachrichten zu bestimmten Themen in schriftlicher Form
auszutauschen. Innerhalb der Gruppe sind die Nachrichten
öffentlich, das heißt, alle Mitglieder können sie lesen. Im
Internet werden Mailinglisten per
E-Mail
durchgeführt.
Maus
Das ist ein Bedienelement für den Computer. Wenn Sie die
Maus auf Ihrem Schreibtisch hin- und herschieben, verändert
sich die Position des Mauspfeils auf ihrem Bildschirm. Mit
den verschiedenen Maustasten können Sie dann Aktionen
auslösen, zum Beispiel Programme aufrufen.
Meta-Suchmaschienen
Das sind Programme, mit denen Sie mehrere Suchmaschinen im
Internet gleichzeitig abfragen können.
Multimedia
Kombination von Klang, Graphik, Animation und Video. Im
Internet oft untereinander verknüpft (Hypermedia).
N
Navigieren
Durch etwas hindurchsteuern/lotsen; sich auf Webseiten
zielgerichtet bewegen. Eine logisch aufgebaute Weiterleitung
ermöglicht einfaches Navigieren von einer Website zur
anderen und zurück.
Netscape-Navigator
ist das Browserprogramm der Firma Netscape, es unterstützt
CSS.
Netscape Communicator wird das gesamte Programmpaket
genannt, mit dem Sie zusätzlich zum Browser weitere
Programme wie zum Beispiel den Netscape Messenger, das
E-Mail-Programm
von Netscape, erhalten.
No-Frame-Version
Zusätzliche Version eines Internetauftritts ohne Aufteilung
der Seite in Frames.
Nur-Text-Version
Zusätzliche Version eines Internetauftritts, die
ausschließlich aus Text besteht.
O
Offline
ist englisch und heißt "nicht im Netz". Es ist die
Bezeichnung dafür, dass der Computer nicht mit dem Internet
verbunden ist.
Online
ist englisch und steht für "eingeschaltet" oder "im Dialog".
Der Computer ist also mit dem Internet verbunden.
Online-Dienste
sind Anbieter verschiedener Dienstleistungen. Wie Provider
bieten sie einen Internetzugang an und darüber hinaus
redaktionell bearbeitete Informationen oder Dienstleistungen
für Kunden wie zum Beispiel Homebanking.
Opera
ist ein Browser, mit dem Sie im Internet surfen können. Der
Vorteil des Opera ist, dass Sie auf jeder Webseite die
Schrift vergrößern können. Unabhängig davon, ob der
Betreiber dies vorgesehen hat oder nicht.
Ordner
Sie dienen dazu, Daten übersichtlich zu organisieren. Sie
können sich in ihrem
E-Mail-Programm
Ordner anlegen, in dem Sie unter einem treffenden Titel die
E-Mails
zu einem bestimmten Thema aufbewahren und verwalten.
P
Passwort
Sie benötigen manchmal ein Passwort, wenn Sie im Internet
auf Informationen zugreifen wollen. Nur Berechtigten mit
Passwort dürfen dann zum Beispiel an personenbezogene
Inhalte gelangen.
Phishing
setzt sich zusammen aus "Password" und "fishing" (Englisch:
fischen), auf Deutsch: "nach Passwörtern angeln". Phishing
ist eine Form des Trickbetruges. Mit offiziell wirkenden
Schreiben versucht der Täter, Sie zu verleiten, wichtige
Informationen an ihn preiszugeben. Es geht dabei vor allem
um Ihre Zugangsdaten und Passwörter,
z. B. für Banken
(Onlinebanking), Internet-Auktionshäuser, Versandhäuser oder
Portale. Mit den gestohlenen Zugangsdaten kann der Täter
Ihre persönlichen Daten missbrauchen und somit zum Beispiel
Vermögens- oder Rufschäden verursachen.
Plugin
ist englisch und heißt "anschließen", den Stecker in die
Steckdose stecken. Darunter wird die Erweiterung eines
Programms verstanden, um spezielle Gestaltungselemente
einbinden und nutzen zu können.
Postfach
Jeder Mensch kann sich ein Postfach auf einem
E-Mail-Server
einrichten. Wird Ihnen eine
E-Mail
geschickt, landet sie zunächst in Ihrem Postfach auf dem
Server. Sie müssen sie mit einem Computer, der mit einem
E-Mail-Programm
ausgestattet ist, abholen.
Provider (engl. "Versorger")
Das ist eine Firma, die den Zugang zum Internet als
Dienstleistung anbietet. In dem Angebot eines Providers kann
auch noch Speicherplatz auf einem Web-Server für eine
Homepage und eine eigene
E-Mail-Adresse
enthalten sein. Angebote gibt es mittlerweile in jeder
Preisklasse. Ohne Provider kommen Sie nicht ins Internet.
Pt
Schriftgrößenangabe
Punktschrift
siehe Brailleschrift
Q
Quellcode (auch: Quelltext)
bezeichnet den für Menschen lesbaren, aber in
Programmiersprache verfassten, Text eines Computerprogramms,
zum Beispiel von einer Software oder einer Website. Der
Computer kann den Quellcode in eine Internetseite mit Text
und Bildern umwandeln.
S
Scanner
Elektronisches Eingabegerät zur optischen Erfassung von
gedruckten Texten, Bildern, usw., die dann in ein
computerlesbares Format umgewandelt werden.
Schlüsselwörter
Stichwörter oder Schlagwörter, mit denen in einer
Suchmaschine gezielt nach Webseiten gesucht werden kann, die
diese Wörter enthalten. Wie erfolgreich eine Suche im
Internet ist, hängt unter anderem von treffend gewählten
Schlüsselwörtern ab.
Schwerbehinderung
Amtlich festgestellte und bescheinigte Einschränkung der
Erwerbsfähigkeit unterteilt nach Schweregrad und
verschiedenen Behinderungen.
Screenreader
Ein Bildschirmleseprogramm, also eine Software, die den
Bildschirminhalt interpretiert und aufbereitete
Informationen an Braillezeile und Sprachausgabe weitergibt.
Mit Hilfe des Screenreaders können Sehgeschädigte
beispielsweise im Internet surfen.
Screenshot (engl. "Bildschirmfoto")
Das Abbild der Bildschirmanzeige zu einem bestimmten
Zeitpunkt. Wir haben Screenshots unter dem Punkt
"Navigierhilfen" verwendet.
Scrollen (engl. "verschieben")
In einer Seite auf dem Bildschirm "blättern", das heißt den
sichtbaren Inhalt nach oben oder unten verschieben.
Server
Ein Computer, der in einem Computer-Netzwerk wie zum
Beispiel dem Internet seine Dienste anbietet.
Sicherheit
Anhänge von
E-Mails
bergen die Gefahr, mit Viren versetzt zu sein. Diese können
sich beim Öffnen der Anlage auf dem eigenen Computer
verbreiten und sind nur schwer wieder zu entfernen. Die
Folgen können vielfältig sein: Datenverlust, Systemausfälle,
Datendiebstahl und vieles mehr.
E-Mails
können zudem leicht von anderen gelesen werden. So zum
Beispiel, wenn Sie Ihr Passwort für Ihren
E-Mail-Postfach
einfach anderen mitteilen.
Signatur
In einer
E-Mail
besteht die Signatur aus dem Namen und Kontaktdaten. Sie
kann von den
E-Mail-Programmen
automatisch an jede
E-Mail,
die von Ihnen verschickt wird, gehängt werden. Es ist zu
empfehlen, sich eine Signatur einzurichten, weil Ihre
Kontaktdaten dann für die Beantwortung gleich zur Verfügung
stehen.
Sitemap (engl.: "Standortkarte")
Die Sitemap steht für das Inhaltsverzeichnis einer Webseite.
Es ist eine Übersicht über das Angebot des gesamten
Internet-Auftritts.
Software
Software ist der Oberbegriff für alle Programme. Damit
können Sie zum Beispiel Texte schreiben oder sich
Internetseiten zeigen lassen.
Sprachausgabe
Software, die Texte auf dem Bildschirm und Textdateien in
hörbare Sprache umsetzt.
SSV
Verschlüsselungssystem, das eine sichere Internetverbindung
gewährleisten soll.
Style-Sheet
Dokumentvorlage, die Angaben über Gestaltungsmerkmale eines
HTML-Dokuments
enthält. Style Sheets können sowohl von Seitengestaltern als
auch von NutzerInnen mit einem
HTML-Dokument
verknüpft werden.
Suchmaschine
Das Internet besteht aus sehr großen Mengen an
Informationen. Das Suchen ist wichtig, wenn Sie das Internet
umfassend und zielgerichtet nutzen möchten. Eine
Suchmaschine hilft Ihnen dabei. Es ist ein Angebot, mit
deren Hilfe Sie im Internet nach Schlagworten suchen können.
Google und AltaVista gehören zu den größten weltweiten
Suchmaschinen. Ist die Suchmaschine redaktionell bearbeitet,
heißt sie Katalog. Yahoo ist einer der weltweit größten
Kataloge.
Surfen
Bezeichnung für das Ansehen von Internetseiten, wofür Sie
sich im Internet meist auf verschiedenen Seiten bewegen.
T
Tabulatortaste
Wird auch Tab(stopp)taste genannt. Das ist die Taste mit
Pfeilen links oben im Tastaturhauptfeld. Mit ihr können Sie
exakte Zwischenräume in Text festlegen oder von einem
Eingabefeld zum nächsten
bzw. von einer Markierung zur nächsten springen.
Tag (engl.: "Schild", "Etikett")
Das sind die Anweisungen der Auszeichnungssprachen (wie
HTML).
Tags markieren die einzelnen Bestandteile des Inhalts und
legen deren Formatierung fest.
TCP/IP
Transmission Control Protocol/Internet Protocol, englisch
für Übertragungssteuerungsprotokoll/Internetprotokoll: ein
Basisprotokoll für die Kommunikation von Computern
U
Update (engl. "aktualisieren, auf den neuesten
Stand bringen")
Neuveröffentlichung eines überarbeiteten Softwareprodukts.
URL
Diese Abkürzung steht für Uniform Resource Locator, englisch
"einheitlicher Ortsangeber für Ressourcen". Sie wird für
Adressen von Web-Seiten verwendet.
User
Nutzer oder Nutzerin (des Internets)
V
Vergrößerung
Spezielle Software für Sehbehinderte, die den
Bildschirminhalt vergrößert darstellt
Verteilerliste
Eine
E-Mail-Empfängerliste, die Sie im Adressbuch Ihres
E-Mail-Programmes
anlegen können. Sie können verschiedene Verteilerlisten
anlegen und so schnell und einfach viele Menschen per
Rundschreiben informieren.
Viren
Das sind Programme, die zum Beispiel durch das Öffnen eines
Anhangs auf dem Computer aktiviert werden.
E-Mails
können bei der Zustellung von einem Virenscanner zwar auf
Virenbefall geprüft werden. Grundsätzlich ist aber vor
unüberlegtem Öffnen von Anhängen abzuraten, denn auch
Virenscanner müssen aktualisiert werden und erkennen darum
neue Viren vielleicht nicht. Viren können auf dem Computer,
den sie "befallen" haben, Schaden anrichten. Sie sollten
deshalb regelmäßig Ihren Computer kontrollieren, wozu Sie
ein Anti-Viren-Programm benötigen.
Virenscanner
Eine Software, die Ihren Rechner vor Viren schützen soll.
Sie wird auch Antivirenprogramm oder Virenschutz genannt.
Sie spürt bekannte Computerviren auf, blockiert sie und kann
sie gegebenenfalls beseitigen.
W
W3C
("World Wide Web Consortium")
Eine Organisation, die Zugänglichkeitsrichtlinien fürs
Internet entwirft und verbreitet, um Funktionalität und
Universalität des Netzes zu verbessern.
W3C-WAI
Initiative des W3C, die sich mit Barrierefreiheit befasst.
WAP (engl.: "wireless application protocol")
Verfahren, mit dem über das Handy Informationen aus dem
Internet abgerufen werden können.
Webdesign
Entwurf und Gestaltung für das Internet
Webseite
Das ist die einzelne Seite, die Sie im Browser betrachten.
So ist zum Beispiel der Punkt "Aktuelles" bei
"www.land-ohne-barrieren.de" eine Webseite.
Website
Das ist der gesamte Internetauftritt, also beispielsweise
alle Seiten, die zu dem Internetauftritt von
"www.land-ohne-barrieren.de" gehören.
WWW
ist die Abkürzung für die Gesamtheit aller Webseiten, das
World Wide Web. Es ist englisch und heißt "weltweites Netz",
ist also eine Bezeichnung für das Internet.
Z
Zip-Dateien
Dateien, die mit Hilfe eines Programmes komprimiert wurden,
um Ladezeiten zu verkürzen. Sie müssen wieder dekomprimiert
werden, um genutzt werden zu können. Manchmal ist dafür ein
spezielles Programm notwendig.
Zoom-Text
Vergrößerungssoftware mit integrierter Sprachausgabe
Zum Seitenanfang
Druckansicht



